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Dieser Leitfaden zeigt Ihnen erste Schritte zur Optimierung Ihrer Autorisierungsquoten und wie Sie so die Hufigkeit fehlgeschlagener legitimer Zahlungen verringern.
Akzeptieren Sie Zahlungen online, vor Ort und weltweit mit einer Zahlungslsung, die fr jede Art von Unternehmen geeignet ist vom Start-up bis zum globalen Konzern.
Mehr erfahrenZahlungen schlagen aus ganz unterschiedlichen Grnden fehl. Mit falschen Kartendaten oder einem Betrugsverdacht seien eingangs nur zwei Ursachen exemplarisch genannt. Genau deshalb gibt es auch zahlreiche Ablehnungscodes, von denen jeder fr einen anderen Ablehnungsgrund steht. Dabei erleichtern Zahlungsablehnungen zwar die Betrugserkennung, sie knnen jedoch ebenso an sich vllig legitime Zahlungen verhindern und so wiederum Ihren Gewinn schmlern und das Kundenerlebnis beeintrchtigen.
Fr Online-Unternehmen ist der Umgang mit abgelehnten Zahlungen eine besondere Herausforderung. Die Autorisierungsquote, also der Anteil der von Ihnen angefragten und von der Bank des jeweiligen Karteninhabers/der jeweiligen Karteninhaberin akzeptierten Transaktionen, kann online bis zu 10% niedriger ausfallen als im stationren Handel. Bei den ausstellenden Banken entscheidet eine relativ konservativ orientierte Logik ber Annahme oder Ablehnung von Online-Zahlungen, da hier das Betrugsrisiko grer ist, auch bei legitimen Transaktionen. So entgehen Ihnen bei einer Zahlungsablehnung nicht nur die Einnahmen aus diesem Verkauf, Sie laufen sogar Gefahr, den Kunden/die Kundin ganz zu verlieren: Im Rahmen von Studien hat Stripe festgestellt, dass umsatzstarke Kundinnen und Kunden im Falle einer Zahlungsablehnung knftig weniger Transaktionen durchfhren und unter Umstnden sogar zur Konkurrenz wechseln.
Vollstndig verhindern lassen sich netzwerkbedingte Ablehnungen zwar nicht, jedoch lassen sie sich reduzieren. Einige bewhrte Anstze dafr zeigt Ihnen dieser Leitfaden. So erfahren Sie, welche Ablehnungsarten es gibt, wie Sie Ihre Autorisierungsquote verbessern knnen und wie Stripe Ihnen dabei helfen kann.
Auerdem haben wir eine Liste mit den wichtigsten branchenspezifischen Begriffen zu den Themen Ablehnung und Autorisierung zusammengestellt. Falls Ihnen bestimmte Formulierungen nicht vertraut sind, knnen Sie diese direkt im Glossar nachschlagen.
Wenn ein Kunde/eine Kundin etwas auf Ihrer Seite kauft, bermittelt Ihr Zahlungsdienstleister die Transaktionsdaten ber ein Kartennetzwerk wie Visa, Mastercard oder China UnionPay als Zahlungsaufforderung an die Ausgabebank (Kundenbank).
Ablauf von Kartentransaktionen mit Stripe
Diese Aufforderung enthlt Angaben wie die Adresse des Karteninhabers/der Karteninhaberin, Ihren Unternehmenstyp und den Transaktionsbetrag in Form einer gem ISO-Norm 8583 kodierten Nachricht. Die Ausgabebanken entscheiden anhand einer komplexen Logik darber, ob eine Zahlung abgelehnt wird. Die gem ISO-Norm 8583 erstellte Nachricht enthlt 128 Felder, ber deren Auslegung und Kombination die jeweilige Bank entscheidet.
Bei netzwerkbedingten Ablehnungen, auch als Zahlungsablehnung durch die Ausgabebank bezeichnet, verweigert die Kundenbank den Transaktionsauftrag. Meist werden Transaktionen abgelehnt, wenn auf der Karte nicht gengend Mittel vorhanden, die Kartendaten falsch oder nicht mehr gltig sind oder ein Verdacht auf Betrug oder Fehler vorliegt (etwa wenn die Ausgabebank vermutet, dass bei der Transaktion eine verlorene oder gestohlene Karte zum Einsatz kommt). Ausstellerseitige Ausflle und mangelhafte Kartenauthentifizierung knnen ebenfalls zu fehlgeschlagenen Zahlungen fhren.
Reprsentativer Anteil abgelehnter Zahlungen fr Online-Kartenzahlungen basierend auf Ablehnungscodes
Bei vielen Transaktionen ist der Ablehnungsgrund recht generell als 05, Do not honor klassifiziert. Do not honor kann dabei fr verschiedenste Ursachen wie eine Limitberschreitung oder mehrmals nacheinander abgelehnte Zahlungen stehen.
Die Ausgabebanken verwenden Do not honor aus unterschiedlichen Grnden. Bei einigen Banken sind die Systeme schlicht nicht in der Lage, aussagekrftigere Ablehnungskennungen auszugeben. Sie ordnen so gut wie alle Ablehnungen unter Do not honor ein. Andere versuchen bewusst, die genauen Grnde fr die Ablehnung zu verschleiern, etwa wenn sie Betrugsmuster untersuchen und Transaktionen deshalb nicht ffentlich als verdchtig einordnen wollen.
Abgelehnte Zahlungen sind ein heikles Thema, insbesondere wenn man die genauen Ursachen nicht kennt. Deshalb sehen viele Unternehmen davon ab, eine einmal abgelehnte Transaktion erneut durchzufhren. Andere unternehmen dagegen zu viele Wiederholungsversuche, machen dadurch aber alles nur noch schlimmer und teurer.
Daher ist es ratsam, die eigene Strategie an den konkreten Ablehnungscode und die jeweilige Ausgabebank anzupassen. So knnen Sie Ihre Chancen erhhen, fehlgeschlagene Transaktionen doch noch zu retten, indem Sie die konkreten Ablehnungsursachen in den Blick nehmen, anstatt zu versuchen, mit dem Giekannenprinzip zum Erfolg zu kommen. Manche Unternehmen ergnzen ihre Kundensegmentierung sogar um eine zustzliche Ebene und richten ihre Strategie nicht nur basierend auf der Transaktionskennung aus, sondern orientieren sich zustzlich am Lifetime Value des jeweiligen Karteninhabers/der jeweiligen Karteninhaberin.
Zahlreiche Ursachen knnen zur Ablehnung von Transaktionen fhren. Etwa der Standort Ihres Unternehmens, Ihr Geschftsmodell, Ihr Kundenmix und zahlreiche weitere Faktoren. Im Folgenden beleuchten wir einige bewhrte Verfahren, die sich fr die meisten Unternehmen beim Umgang mit Ablehnungen eignen. Sie beruhen auf den drei hufigsten Ablehnungsarten.
Stripe kann Sie auch dabei untersttzen, Ihre Ablufe rund um Zahlungsablehnungen zu automatisieren. Mehr dazu erfahren Sie im Abschnitt So erhhen Sie Ihre Autorisierungsquote.
Limitberschreitung:Bitten Sie Ihre hiervon betroffenen Kundinnnen und Kunden, eine andere Zahlungsmethode zu nutzen, oder holen Sie ihre Zustimmung ein, die Transaktion spter erneut zu versuchen, wenn die ursprngliche Zahlungsmethode ausreichend gedeckt ist. Kundschaft aus den USA knnen Sie vorschlagen, die Zahlung am Monatsersten oder am 15. des Monats den in den USA gngigen Stichtagen fr Gehaltszahlungen zu wiederholen. Insbesondere fr Abonnement-Unternehmen eignen sich zudem Smart Retries von Stripe zur Erhhung von Umsatzpotenzialen. Der Zahlungsvorgang wird dabei genau dann nochmals durchzufhren versucht, wenn die Erfolgsaussichten am besten sind. Ausschlaggebend sind dafr Signale aus dem Stripe-Netzwerk.
Falsche oder nicht mehr gltige Kartendaten:Falls Zahlungen von Neukundinnen und -kunden aufgrund fehlerhafter Kartendaten abgelehnt werden, liegt vermutlich ein kundenseitiger Fehler bei der Eingabe der Kartendaten vor. Am besten kontaktieren Sie die Kundschaft direkt und bitten sie, die Daten erneut einzugeben. Werden Transaktionen abgelehnt, bei denen Karten verwendet wurden, die Sie bereits gespeichert haben, sind vermutlich die Kartendaten nicht mehr gltig. Bitten Sie Ihre Kundschaft, ihre Daten zu aktualisieren und achten Sie darauf, dass Ihr Zahlungsdienstleister bzw. -abwickler einen Kartenaktualisierer, Netzwerk-Tokenisierung, oder einen vergleichbaren Service anbietet, um abgelaufene bzw. aktualisierte Kartennummern Ihrer Kundschaft automatisch anzugleichen.
Betrugsverdacht:Statt sich womglich um eine letztlich betrgerische Transaktion zu bemhen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie bergeeignete Verfahren fr Betrugsprventionverfgen, um unberechtigte Zahlungen zu erkennen und von vornherein zu verhindern. Entsprechende Tools vermitteln Ihnen zustzliche Informationen ber die Kundinnen und Kunden und der Transaktion und helfen Ihnen bei der Entscheidung, ob sie die Zahlung erneut durchzufhren versuchen sollten.
Bedenken Sie, dass die Kartennetzwerke bestimmte Obergrenzen fr die Anzahl von Wiederholungsversuchen anwenden. So sind in vielen Fllen lediglich vier bis sechs Wiederholungsversuche innerhalb von 15 Tagen gestattet.
Eine makellose Autorisierungsquote ganz ohne Ablehnungen ist kaum zu erreichen insbesondere bei hohen Zahlungsvolumina. Wenn Sie Ihre Autorisierungsquote aber genau im Blick behalten, erkennen Sie pltzliche Anstiege bei den Ablehnungen und knnen sofort eingreifen. Dabei knnen selbst kleinere Verbesserungen eine groe Wirkung entfalten: Einige groe Unternehmen erhhen ihre Autorisierungsquote um gerade einmal 0,5 %, sichern sich damit jedoch Jahr fr Jahr zustzliche Umstze in Millionenhhe.
Es gibt mehrere Mglichkeiten, wie Sie Ihre Autorisierungsquote steigern knnen. Im Folgenden besprechen wir einige davon.
Zustzliche Rechnungsdaten abfragen und bermitteln:Geben Sie in Zahlungsanforderungen so viele Informationen wie mglich an. So knnen die Banken legitime Transaktionen leichter erkennen. Insbesondere Postleitzahlen und Prfziffern/CVC lassen sich gerade in den USA und im Vereinigten Knigreich in zustzliche autorisierte Zahlungen ummnzen.
Zahlungsablauf optimieren:Werden bestimmte Leistungen erst in der Zukunft erbracht, sollten Sie rechtzeitig entscheiden, wann und in welcher Hhe Sie diese abrechnen. Ein Beispiel: Sie besitzen eine Autovermietung. Eine Reservierung geht ein fr einen Termin, der noch einen Monat in der Zukunft liegt. Wickeln Sie die Zahlung nun zum Buchungszeitpunkt ab oder erst am Ende des Mietzeitraums? Sichern Sie die Zahlung mit 10 oder mit 100 Euro ab? Eine Vorabbelastung mit 10 Euro hat per se grere Erfolgsaussichten. bersteigen die Mietkosten jedoch diesen Betrag, entgeht Ihnen spter mglicherweise die volle Zahlung. Der optimale Zahlungsablauf schafft ein Gleichgewicht zwischen Kundenzufriedenheit, Konversionsrate und Kosten und ist bei jedem Unternehmen anders.
Halten Sie Ihre Betrugsraten niedrig: Unternehmen mit hohen Rckbuchungsquoten die Anzahl der Kundinnen und Kunden, die eine Zahlung bei ihrer Bank anfechten verzeichnen tendenziell mehr abgelehnte Zahlungen. Wir empfehlen Ihnen die Nutzung einer Betrugslsung mit maschinellem Lernen wie Radar. Damit knnen Sie je nach Risikobereitschaft festlegen, wie aggressiv Sie verdchtige Zahlungen blockieren mchten, benutzerdefinierte Regeln schreiben und erweiterte Betrugssignale erhalten.
Digitale Geldbrsen akzeptieren:Apple Pay und Google Pay erhhen Ihre Akzeptanzquote mittels zweistufiger Authentifizierung, bei der ein Passwort oder biometrische Daten eingegeben werden mssen.
Kartenaktualisierer aktivieren:Stellen Sie sicher, dass Ihr Zahlungsdienstleister einen Kartenaktualisierer anbietet, der abgelaufene und genderte Kartennummern automatisch angleicht und so die Ablehnungsquote verringert. Postmates verzeichnete mit dem Kartenaktualisierer 1,72% Zuwachs und damit 60 Mio. USD mehr Umsatz.
Aktivieren Sie Netzwerk-Token: Netzwerk-Token sind Zahlungsdaten, die spezifisch fr ein Karten-Hndler/in-Paar sind und PANs bei Online-Kufen ersetzen knnen. Netzwerk-Token tragen zu hheren Autorisierungsraten bei, indem sie sicherstellen, dass die neuesten Anmeldedaten fr Ihre Zahlungen verwendet werden wenn sich die zugrunde liegende PAN ndert, die mit einem Netzwerk-Token verknpft ist, oder abluft, bleibt das Token aktuell und nutzbar. Dies reduziert die Anzahl der abgelehnten Zahlungen aufgrund veralteter Anmeldedaten und erhht die Autorisierungsraten. Netzwerk-Token knnen auch dazu beitragen, Ihre Netzwerkkosten fr Nutzer/innen mit benutzerdefinierter Interchange-Preisgestaltung zu senken, indem sie tokenisierte Anreize von Kartennetzwerken nutzen. Erfahren Sie mehr darber, wie Netzwerk-Token funktionieren.
Authentifizieren Sie Zahlungen bei Bedarf: Wenn die Bank Ihrer Kundinnen und Kunden 3D Secure untersttzt, mssen Sie mglicherweise bestimmte Zahlungen authentifizieren (z. B. indem Sie verlangen, dass Kundinnen und Kunden ihren Fingerabdruck verwenden oder ein Passwort eingeben). Mit der Payment Intents API von Stripe nehmen wir automatisch Ausnahmen fr die starke Kundenauthentifizierung (SCA) in Anspruch, wenn dies mglich ist, und maximieren die Konversion, indem wir nur dann eine Authentifizierung anfordern, wenn dies absolut notwendig ist.
Lokale Stripe-Konten einrichten:Erffnen Sie im Rahmen Ihrer Auslandsexpansion Stripe-Konten vor Ort. Neue Lnder nutzen dabei stets ein und dieselbe Stripe API-Infrastruktur und lassen sich ohne zustzlichen Aufwand integrieren. Mit einem lokalen Acquiring erhhen Sie die Akzeptanzquote (da die Banken Inlandszahlungen meist bereitwilliger freigeben) und sparen Ihren Kundinnen und Kunden Gebhren fr Auslandszahlungen.
Diese Tipps eignen sich auch, wenn Ihr Geschftsmodell auf wiederkehrenden Umstzen beruht und Sie regelmig Kundenzahlungen erhalten oder gespeicherte Zahlungsinformationen verwenden. Bei Wiederholungs- und Abonnementgeschften gibt es noch einige weitere Mglichkeiten, wie Sie die Autorisierungsquote erhhen knnen. Diese werden im Folgenden vorgestellt.
Kundenkommunikation automatisieren:Verzeichnen Sie nur einige wenige fehlgeschlagene Zahlungen pro Monat, knnen Sie die Betroffenen problemlos einzeln anrufen oder per E-Mail kontaktieren und sie auffordern, eine andere Zahlungsmethode zu verwenden oder ihre Zahlungsinformationen anzupassen. Wenn Ihr Unternehmen aber stark wchst und Sie sehr viele abgelehnte Zahlungen bearbeiten mssen, ist diese Herangehensweise weniger probat. Eine skalierbare Mglichkeit fr die Kundenkommunikation hingegen sind automatisierte Hinweise zu fehlgeschlagenen Zahlungen per E-Mail.
Wiederholungsabfolge testen:Viele Unternehmen wiederholen fehlgeschlagene Transaktionen nach einem festen Zeitplan, beispielsweise alle sieben Tage (Dunning). Probieren Sie unterschiedliche Taktungen aus, um herauszufinden, welche fr Ihr Unternehmen am besten geeignet ist. Oder suchen Sie sich einen Zahlungsdienstleister, der das Dunning automatisiert und an die jeweiligen Kundenvorlieben anpasst.
Verschiedene Zahlungsplne erstellen:Verzeichnet Ihr Unternehmen viele abgelehnte Zahlungen aufgrund von Limitberschreitungen, sollten Sie Ihr Abrechnungsverfahren flexibler gestalten. Wenn sie beispielsweise ausschlielich Jahrestarife anbieten, sollten Sie einen monatlichen oder vierteljhrlichen Plan in Betracht ziehen, damit Ihre Kundinnen und Kunden die Zahlungen besser koordinieren knnen.
Mit den Lsungen von Stripe generieren Unternehmen zustzliche Umstze in Milliardenhhe, da legitime Zahlungen nicht mehr abgelehnt werden. Unsere Zahlungsinfrastruktur ist unterbrechungsfrei verfgbar und verhindert Ablehnungen, die durch Ausflle des Zahlungsabwicklers entstehen. Fllt ein Zahlungsabwickler aus, leitet Stripe die Zahlungen automatisch zur besten Alternative um. Dies ist etwa der Fall, wenn die Rechenzentren von Visa in den USA fr Wartungsarbeiten abgeschaltet werden. Stripe verfgt darber hinaus ber Integrationen mit sechs groen, globalen Kartennetzwerken, verringert so das Fehlerrisiko an den Schnittstellen zwischen den einzelnen Systemen und ermglicht dadurch eine bessere Datenerfassung zu Transaktionsergebnissen.
Stripe bietet fnf Funktionen, mit denen Sie Ihre Autorisierungsquote erhhen knnen: Enhanced Issuer Network, Adaptive Acceptance, Smart Retries, Kartenaktualisierer und Netzwerktoken.
Das Enhanced Issuer Network von Stripe umfasst eine Reihe von Partnerschaften mit groen Kartenausstellern und -netzwerken aus den USA. Stripe teilt Risikobewertungen aus seiner Betrugserkennung Radar ber einen verschlsselten Pfad mit Capital One und Discover, um bei der Betrugsbekmpfung zu helfen. Das verringert Kundenfrust im Bezahlvorgang und trgt zur Verbesserung von Autorisierungsmodellen bei.
Die Kartenaussteller betreiben zwar eigene Modelle zur Betrugserkennung, kennen aber nicht alle Transaktionsdaten. Das verringert die Genauigkeit ihrer Entscheidungen darber, ob eine Transaktion genehmigt oder abgelehnt werden soll. Die Betrugsbewertungen von Radar ermglichen in Verbindung mit den Informationen, die den Ausstellern bereits vorliegen, eine genauere Betrugserkennung.
Bei Stripe profitieren Sie automatisch vom Enhanced Issuer Network. Grokunden verzeichnen so durchschnittlich 8 % weniger Betrug und eine 1 % bis 2 % hhere Autorisierungsrate bei legitimen Transaktionen.
Stripe Adaptive Acceptance verbessert die Autorisierungsrate mithilfe des maschinellen Lernens in Echtzeit, bevor eine Antwort an den Kunden zurckgegeben wird. Dabei gleicht Stripe mehrere Faktoren der Zahlungsaufforderung miteinander ab, um die Annahmewahrscheinlichkeit zu erhhen. Hierbei kommt es zeitgleich zu vielen verschiedenen Versuchen bei unterschiedlichen Ausgabebanken. So wird innerhalb von Millisekunden festgestellt, bei welcher Variante die Erfolgswahrscheinlichkeit am hchsten ist. Gibt beispielsweise jemand aus dem Vereinigten Knigreich seine Postleitzahlen in Kleinbuchstaben und ohne Leerzeichen in ein Bezahlformular ein, erkennt Stripe dieses Muster und testet mehrere Varianten, um herauszufinden, ob ein bestimmtes PLZ-Format zu einer hheren Autorisierungsquote fhrt als andere. Werden diese Tests bei verschiedenen Ausgabebanken zeitgleich durchgefhrt, erkennt der ML-Algorithmus, welche Variante bei welcher Bank am effektivsten ist.
Darstellung des Wiederholungsablaufs bei Adaptive Acceptance. Wird eine Zahlung abgelehnt, wird mithilfe des maschinellen Lernens ermittelt, wie es zu der Ablehnung gekommen ist und wiederholen ausgewhlte Abbuchungen mit einer optimierten Konfiguration.
Wenn bei Unternehmen mit wiederkehrendem Umsatz zu Beginn des Abrechnungszyklus ein Rckgang zu verzeichnen ist, bleibt noch Zeit, dies wieder auszugleichen. Viele Unternehmen versuchen, fehlgeschlagene Transaktionen zu einem spteren Zeitpunkt erneut durchzufhren. Dies wird als Dunning bezeichnet. Meist kommt dabei eine sehr einfache, zeitbasierte Logik zum Einsatz, sodass z. B. nach sieben Tagen ein erneuter Versuch unternommen wird, dann wiederum nach weiteren sieben Tagen etc. Stripe setzt dagegen auf ein ausgeklgeltes Verfahren, das wir als Smart Retries bezeichnen. Es fut auf maschinellem Lernen und den riesigen Datenbestnden aus dem Stripe-Netzwerk. So analysieren wir beispielsweise das Verhalten der Ausgabebanken (etwa wenn diese ihre Prfschwellen ndern), suchen nach Kartennderungen und analysieren die Aktivitt im Stripe-Netzwerk, um herauszufinden, ob die Zahlungsmethode erfolgreich genutzt wird. Diese Informationen verwenden wir dann, um den besten Zeitpunkt fr die Wiederholung fehlgeschlagener Zahlungsversuche festzulegen und so die Zahlungswahrscheinlichkeit zu erhhen.
Transaktionen knnen auch dann noch mithilfe gespeicherter Zahlungsdaten verarbeitet werden, wenn die eigentlichen Karten von der ausgegebenen Bank bereits ersetzt worden sind, was ansonsten zu Ablehnungen fhren wrde. Stripe arbeitet mit Kartennetzwerken zusammen und versucht automatisch, gespeicherte Kartendaten zu aktualisieren, sobald Kundinnen und Kunden neue Karten erhalten, oder in Echtzeit, wenn eine Transaktion mit der neuen Karte durchgefhrt wird (etwa wenn abgelaufene, verlorene oder gestohlene Karten ersetzt werden). So kann Ihre Kundschaft Ihre Services ohne Unterbrechungen weiter nutzen und Sie mssen keine neuen Kartendaten anfordern, sobald eine Karte ausgetauscht wird. Dies verringert wiederum die Wahrscheinlichkeit von Zahlungsablehnungen.
Automatische Kartenaktualisierungen sind in den USA sehr verbreitet. Deshalb kann Stripe die meisten Karten von American Express, Visa, Mastercard und Discover automatisch aktualisieren. Ansonsten variiert die Verfgbarkeit von Land zu Land.
Mithilfe dieser Verfahren verschafft Stripe Unternehmen zustzliche Umstze in Milliardenhhe, da dynamisch verhindert wird, dass legitime Zahlungen abgelehnt werden.
Netzwerk-Token sind eine Kartennetzwerklsung, die Primrkontonummern (Primary Account Numbers,PANs) fr Online-Einkufe ersetzen kann. Netzwerk-Token sind fr jede/n einzelne/n Nutzer/in einmalig. Stripe arbeitet mit Zahlungsnetzwerken zusammen, um das PAN-Repository von Nutzerinnen und Nutzern zu tokenisieren, selbst wenn sich die zugrunde liegenden Kartendaten ndern. Verlieren beispielsweise Kundinnen und Kunden ihre Karte, wird Stripe vom Netzwerk darber benachrichtigt und aktualisiert direkt das Token, damit es weiterhin funktioniert und Kundinnen und Kunden ihre Zahlungsdaten nicht aktualisieren mssen. Die Netzwerk-Token-Lsung von Stripe eignet sich fr alle Unternehmen, die Stripe Payments nutzen. Sie ist sofort einsatzbereit, sodass Sie ohne Integrationsaufwand von hheren Autorisierungsquoten profitieren. Mithilfe von Netzwerk-Token knnen in Verbindung mit anderen Optimierungen von Stripe die Autorisierungsquoten weiter erhht werden.
Der Anteil der von Ihnen bermittelten Transaktionen, die von den Kartennetzwerken akzeptiert werden.
Aktualisiert bei allen groen Kartennetzwerken automatisch abgelaufene bzw. aktualisierte Kartendaten und verringert so die Wahrscheinlichkeit abgelehnter Zahlungen.
Kartennetzwerke verarbeiten Transaktionen zwischen Hndlern und Ausgabebanken und kontrollieren, wo Kreditkarten angenommen werden knnen.
Eine Zahl (wie 05) oder Formulierung (wie expired_card), die den Grund fr die Ablehnung einer Transaktion angibt.
Die ausgebende Bank teilt dabei nicht mit, weshalb die Transaktion abgelehnt wurde. Stattdessen werden die Kundinnen und Kunden aufgefordert, sich fr weitere Ausknfte an ihre Bank zu wenden.
Verfahren zur Einziehung abgelehnter oder fehlgeschlagener Zahlungen bei Wiederholungsgeschften.
Die meisten Betrugsflle beruhen auf gestohlenen Kartennummern oder Kontodaten, die dann fr nicht autorisierte Transaktionen genutzt werden.
Die Bank, die Kredit- und Debitkarten im Auftrag eines Kartennetzwerks an Kund/innen ausgibt.
Eine Ablehnung kann durch veraltete Angaben, Betrugsverdacht oder Limitberschreitungen verursacht werden.
Die Netzwerkablehnung wird oft auch als Ablehnung durch die Ausgabebank bezeichnet und bedeutet, dass die Kundenbank einen Transaktionsauftrag ablehnt.
Ein Zahlungsnachweis als Ersatz fr eine PAN, der von den Kartennetzwerken generiert und von Stripe zur Verfgung gestellt wird.
Die 15- oder 16-stellige Zahl auf einer Kredit- oder Debitkarte.
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